Füllfederhalter

Schreibblockade – diese einfachen Tipps können helfen

Aus allen Richtungen bekommt man zu hören „ich hab eine Schreibblockade“, wenn der Schreibende an einer schwierigen Stelle in der Geschichte nicht weiter kommt. Ich selbst habe auch an eine mysteriöse Schreibblockade geglaubt, als ich des Öfteren an bestimmten Punkten in meinen Text einfach einen Blackout ausgeliefert war. Doch gibt es so eine wirklich.

Die Schreibblockade

Ganz ehrlich? Es gibt sie nicht! Das Ausbleiben von kreativer Schaffungskunst oder ausgeschmückter Fantasterei ist ein simpler Hinweis dafür, dass man eine Pause machen sollte. So ein Abstand zum eigenen Text ist sogar noch besser als das stumpfe Ansehen der Zeilen, in der Hoffnung auf Erleuchtung oder Ähnliches. Es gibt ein paar hilfreiche Dinge, die man tun kann, wenn der Schöpfungsfundus aufgefüllt werden muss. Schreibblockade oder geistige Zwangspause, da teilen sich die Meinungen. Die einfachsten Methoden helfen dabei, neue Ideen zur Story, einen ganz anderen Handlungsverlauf oder zündende Einfälle zu erhalten.

Diese Methoden können helfen:

  1. Ein ausgiebiger Spaziergang an der frischen Luft regt den Geist an und sorgt für neue Energie. Ganz nebenbei bewegt man sich noch ausreichend. Bewegung ist bei sitzender Tätigkeit gesundheitsfördernd und wichtig. Und vergiss nicht, dein Notizheft und Stift einzustecken, unterwegs kommen die Ideen oft unverhofft.
  2. Was häufig unterschätzt wird, ist die Hausarbeit. Ne, nicht die der Kinder! Ich rede vom Abwaschen, Staubsaugen, Wischen und so weiter. Auch hierbei erhält man genug Bewegung und ist weg vom Text. Ich habe schon von sehr vielen Autoren und Autorinnen gehört oder gelesen, dass das Einräumen der Spülmaschine schon ausreichen kann, um voranzukommen. Und gemacht werden muss das sowieso irgendwann.
  3. Es klingt fast banal, aber tatsächlich wird bei einem „nicht weiter kommen“ ein Buch gelesen. Ich kann das nicht, da ich mich dabei nicht auf den Inhalt konzentrieren kann. Doch viele Schreiberlinge schwören darauf, bei einer Tasse Tee oder Kaffee und einem Buch schöpferische Kraft zu erlangen. Warum auch nicht.
  4. Eine Dokumentation oder einen passenden Film über das Thema deiner Story gucken. So kann man neues Wissen zum eigenen Text erlangen oder auch Anregungen zur Handlung. Auch hier hilft es, wenn man sich etwas für eventuelle Notizen bereitlegt.
  5. Zeitungen oder Zeitschriften durchstöbern. Dort verstecken sich oft tolle Ideen für Geschichten. Ich schneide mir aus den alten Papierwerken immer interessante Artikel aus und lege sie in meine Ideen-Kiste, was nichts weiter als ein beklebter kleiner Pappkarton ist, den ich beklebt habe. Aber er ist eine Quelle, falls mal eine leere Phase eintritt.
  6. Nichts tun. Einfach stumpf auf das Sofa legen und den Geräuschen lauschen. So einfach es ist, so schwieriger tun sich viele bei der Umsetzung. Dabei kann man auch hierbei so einiges mitbekommen, was man sonst überhören würde. Eine Inspirationsquelle also.

Wie man sieht, gibt es einiges zu tun, sollte es mal zu einer „Schreibblockade“ kommen. Bei mir ist es der Spaziergang, der mich und meinen Geist erfrischt. Anschließend wird frischer Kaffee aufgebrüht und mit neuer Energie an der Geschichte weiter gearbeitet. So einen „Hänger“ hat jeder irgendwann mal. Das ist ja kein Beinbruch. Selbst eine sehr enge Deadline vom Verlag kann so viel Stress verursachen, dass man vor dem weißen Blatt Papier sitzt und denkt, man hätte einen Stolperstein zu überwinden. Aber wenn die Finger dann erstmal Fahrt aufgenommen haben, ist der schöpferische Geist erwacht. Der will dann nicht so schnell wieder ruhen.
Wie ist es bei euch so? Glaubt ihr an die Schreibblockade?

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